Mein Aufenthalt als Assistant Teacher
Gesehen Teenwolf (im Fernsehen)
Gehört hm, nix besonderes
Gelesen Bus- und Zugfahrpläne
Getan pinkes Taxi gefahren
Gegessen Crepe alla Schwarzwälder Kirsch und Afternoon Tea
Getrunken Stronbow Cider und Koppaberg Mixed Fruit
Gedacht Wo wohnt denn dieser Moritz! Da fährt der letzte Bus um 11 hin und um 12 der letzte zurück?!
Gefreut über Elis Besuch und auf Alton Towers
Gelacht weiß nicht mehr, was das alles war
Geärgert über englisches Wetter
Gewundert Schülerfrage bei einem Vokabeltest (10 Länder auf Deutsch): “Zählt die Rechtschreibung auch?”
Gewünscht dass es am Montag nicht so viel regnet
Gekauft Outfit für die Kommunion von Julia, T-Shirt, Puma Sommerschuhe (wie günstig waren die denn?) und eine Boy-Friend Hose
Geklickt www.trainline.co.uk
Gesehen Alice im Wunderland
Gehört Katzenkampf vor der Haustüre
Gelesen “Ich hab dich im Gefühl” weiter
Getan versucht eine Wii bei Ebay zu kaufen
Gegessen Rindfleischsuppe, Rindfleischsalat und Rindfleisch mit Schnittlauchsoße
Getrunken Traubensaft
Gedacht ???
Gefreut auf Eli, die mich am Donnerstag besuchen kommt
Gelacht nicht so viel
Geärgert dass der Bus (mal wieder) so unpünktlich war
Gewundert über fast eine ganze Woche Sonnenschein
Gewünscht dass ich eine von den Wiis bei Ebay bekomme (hat nicht geklappt)
Gekauft Kinderriegel
Geklickt www.ebay.de
Gesehen Castleton und die Höhlen
Gehört das Wort “Heidelberg” und so Moritz kennengelernt
Gelesen “Ich hab dich im Gefühl” angefangen
Getan eine englische Disco besucht
Gegessen nichts gesundes
Getrunken Absolut Himbeere mit Sprite
Gedacht Toll, Sonne und blauer Himmel, aber schweinekalt
Gefreut über das tolle Wetter
Gelacht über Annas Geschichten
Geärgert kaum
Gewundert immerwieder über den Kleidungsstil bei eiskaltem Wetter
Gewünscht dass der letzte Bus von der Stadt zu mir später fahren würde
Gekauft ein Mitbringsel für meine Eltern
Geklickt www.notebooksbilliger.de
Am Sonntag, 07. März, bin ich mit der International Society zu einem weiteren Ausflug gefahren. Diesmal ging es in das kleine Örtchen Castleton, das mitten im Peak District liegt. Der Peak District war der erste Nationalpark in England und hat wirklich wunderschöne Landschaft zu bieten. Grüne Hügel und viele viele Schafe.

Castleton ist mit dem Auto etwa eine Stunde von Manchester entfernt, unterscheidet sich aber grundlegend. Also jetzt nicht nur, weil es ein kleine Ortschaft ist…Keine Spur von roten Ziegelhäusern. Nein, hier sind alle Häuser aus einem grauen Naturstein.

putzig jedenfalls.
Außerdem gab es noch Führungen durch zwei Höhlen. Die erste ist die “Blue John Mine”, etwa eine viertel Stunde von Castleton entfernt. Hier werden seit 2000 Jahren Mineralien abgebaut. Der Blue John, allerdings erst seit etwa dem 15 Jahrhundert (glaub ich). Blue John zählt zu den Fluoriden. Diese kommen an vielen Orten vor, mit dieser blauen Färbung aber nur hier in England in dieser Mine. Ursprünglich hieß der Stein “blue Derbishire stone”, die Franzosen nannten ihn aber “bleu et jaune”. Das bedeutet blau und gelb, weil sich die weiße Schicht, bei der Bearbeitung gelblich verfärbt. Naja, und die Engländer können das halt leider nicht so gut aussprechen. Wie immer benutzen sie dann einfach englische Wörter, die so ähnlich klingen. Deshalb heißt der Stein nun “Blue John”.
Die zweite Höhle heißt “Peak Cavern”, sie wird allerdings auch “Devil’s Arse” genannt. Das lässt sich vielleicht am schönsten mit Teufelspopo übersetzen. Der Name kommt daher, dass wenn Höhle durch viel Regen geflutet ist und das Wasser wieder abläuft, Luft mit abgesaugt wird und das dann ziemlich unsittliche Geräusche macht ![]()
Die Peak Cavern hat den größten natürlichen Höhleneingang in ganz England.

Bevor der niedrige Durchgang in die große Haupthöhle für Königin Viktoria, die wohl wirklich klein gewesen sein muss, sogar ich musste mich bücken, geschlagen wurde, kam man nur durch eine Bootspassage in die Höhle. Dabei musste man in einem flachen Boot auf dem Rücken liegend durch den Durchgang geschoben werden. Dabei war die Nasenspitze nur wenige Zentimeter von der Decke entfernt.
Den Nachmittag konnten wir dann noch in Castleton verbringen. Ich hab’ leider nicht sehr viel von dem Ort gesehen, weil ich in der Höhle einen Heidelberger, bzw. Mannheimer, der jetzt in Heidelberg wohnt, getroffen habe und wir waren beide so froh, mal wieder mit jemandem aus der Heimat zu sprechen, dass wir den ganzen Mittag im Pub verbracht und getrascht haben.
Gesehen Edinburgh
Gehört Der kleine Hobbit, Dudelsackmusik
Gelesen den Stadtplan von Edinburgh
Getan in einer schottischen Jugendherberge übernachtet
Gegessen Haggis, frittiertes Mars
Getrunken Summerberry Cider
Gedacht Wow, ist das schön hier
Gefreut darüber, dass ich Ceren, Anna und Helena kennengelernt habe
Gelacht über den Mann, der uns das Mars frittiert hat
Geärgert fast garnicht
Gewundert dass Schotten einfach alles frittieren
Gewünscht dass es aufhört zu regnen
Gekauft einen Gürtel
Geklickt nix Besonderes
Am Wochenende (27. und 28.02.) war ich mit der International Society in Edinburgh. Am Samstag morgen ging es um acht mit dem Bus los Richtung Schottland. Auch bei den englischen Reisebussen gibt es anscheinend nur kochend heiß oder eiskalt. Nach sechs Stunden Fahrt und mit kochenden Füßen kamen wir an der Jugendherberge in Edinburgh an. Wir konnten leider unsere Zimmer nicht gleich beziehen. Also haben wir unser Gepäck im Gepäckraum abgestellt und die drei Mädels, die ich im Bus kennengelernt habe, und ich haben uns dazu entschlossen zuerst die Stadt zu erkunden und erst vor dem Abendessen die Zimmer zu beziehen. Wir haben uns also aufgemacht in die Stadt und Kaffee getrunken. Edinburgh ist wirklich eine tolle Stadt mit tollen Häusern und süßen kleinen Sträßchen (Close) genannt, die nachts zugeschlossen sind. Es ist superspannend, rauszufinden, was am Ende dieser Sträßchen ist, denn man weiß nie, was einen erwartet. Es könnte ein niedlicher kleiner Pub sein, ein Schriftstellermuseum oder einfach ein Hinterhof.
Dominierend im Stadtbild von Edinburgh ist das Schloss, das auf dem Castle Rock steht. Dieser Berg besteht aus der erkalteten Lava des erloschenen Vulkanes Arthur’s Seat. Diese Lava ist auch dafür verantwortlich, dass die Altstadt von Edinburgh sehr hügelig ist, wohingegen der neuere Teil, auf der anderen Seite der Princes Street total flach ist. Das Schloss steht also auf dem Gipfel dieses Berges, der zu drei Seiten fast senkrecht abfällt. An der Seite zur Altstadt kann man aber ziemlich bequem hochlaufen. Die erste Erwähnung des Schlosses war im 14. Jahrhundert. Das älteste Gebäude, die St. Margaret’s Kapelle, ist allerdings aus dem frühen 12. Jahrhundert. Heute kümmert sich eine Gruppe von Frauen, die alle Margaret heißen und in Edinburgh geboren sind, um die Kapelle.
Auf dem Weg zurück zur Jugendherberge haben wir auch noch den Greyfriars Bobby “gefunden”. Laut der Geschichte hat dieser kleine Skye Terrier nach dem Tod seines Herrchens 16 Jahre an dessen Grab gewacht. Wie uns unsere Tourführerin gesagt hat, gedenken die Schotten ihrer Geschichte, in dem sie einen Pub danach benennen. Und so gibt es hier dann auch einen Pub mit dem Namen Greyfriars Bobby’s Bar.

Zu Abend gegessen haben wir in einem wirklich gemütlichen Pub (Whiski). Ich hab mich an Haggis gewagt. Das ist, mit Leber, Lunge, Herz, Nierenfett und Hafermehl gefüllter Schafsmagen. http://de.wikipedia.org/wiki/Haggis Es war wirklich gut und hat, wie wir alle feststellten, überhaupt nicht nach Schaf geschmeckt. Dazu gibt es Kartoffelbrei und pürierte Rüben. Die Rüben hätte man für mich weglassen können, aber dafür kann das Haggis ja nichts.
Hier haben wir dann den Rest des Abends bei Livemusik (und später noch Dessert) verbracht.
Am Sonntag morgen haben wir uns um halb neun zum Frühstück getroffen. War zwar “nur” continental mit Brötchen, Toast, Joghurt, Obst, Müsli, Butter, Marmelade und Käse, aber das ist ja für mich eh genau das Richtige
Danach (um halb zehn) war Bustour durch die Stadt angesagt. Die Führerin war echt lieb und hat tolle Geschichten, nicht nur von Edinburgh sondern auch von den Schotten im Allgemeinen erzählt.
Leider war das Wetter am Sonntag ziemlich unbeständig und so sind wir nicht im Park spazieren gegangen und haben nicht versucht, den Vulkan zu besteigen sondern sind zum Lunch gegangen und haben danach in der “Neustadt” gebummelt.
Wir haben es dann auch noch geschafft, eine weitere schottische Spezialität zu probieren. Frittiertes Mars! Ja, das ist jetzt kein Witz. Die Schotten frittieren wirklich alles. Sogar Pizza und Blutwurst. Für das frittierte Mars wird der Schokoriegel in einen Teig getaucht und dann ab damit in die Frittöse (es hat eine eigene Frittöse und kommt nicht in die selbe wie die Pommes oder die Blutwurst). Schmecken tut das aber ganz gut. Der Teigmantel ist knusprig, die Schokolade und das Karamell schmelzen, der Schaumkern bleibt relativ fest.

Durch Zufall haben wir unser Mars genau in dem Laden gegessen, wo Galileo vor ein paar Jahren die Reportage “Frittiertes Schottland” gedreht hat. Das hat uns der Verkäufer gesagt, weil er vermutet hatte, dass wir Deutsche sind (war ja aber nur ich Deutsche).
Download des Galileo Videos
Auf den Spuren von J.K. Rowling:
Die Autorin der Harry Potter Romane fand viele Inspirationen für ihre Bücher in Edinburgh und schreibt nach eigenen Aussagen am Liebsten in Cafés. Die ersten beiden Bände schrieb sie im Elephant House und auch wir haben hier einen Kaffee getrunken und ein Stück Kuchen gegessen.

Aus dem hinteren Fenster blickt man auf einen alten Friedhof. Angeblich stammen einige Namen in ihren Büchern von diesen Grabsteinen. Den Friedhof konnte ich nicht fotografieren, wir haben keinen Weg gefunden, auf dem man da hin kommt.

Diese alte Schule ist möglicherweise die Inspiration für Hogwarts gewesen. Allgemein kann man sich, wenn man durch Edinburgh läuft, auch gut vorstellen, wie Hogsmeade (die Ortschaft, in der Harry und die anderen ihre Schulsachen kaufen) entstanden ist.
Nachdem bekannt wurde, wo J.K. Rowling ihre Bücher schreibt, war es mit der Ruhe im Elephant House vorbei. So hat sie den letzten Teil im Balmoral Hotel geschrieben.

Um fünf Uhr war dann wieder Busabfahrt Richtung Manchester, wo wir um kurz nach zehn ankamen.
Es war ein super Wochenende und Edinburgh wird mich auf jeden Fall wieder sehen. Ich will nämlich noch das Schloss von innen sehen, eine Ghost-Tour (eine Stadtführung bei Nacht) machen und den Vulkan besteigen.
Gesehen Das Manchester Stadion
Gehört nix Besonderes
Gelesen Busfahrpläne
Getan Snowboarden in der Skihalle
Gegessen Brasilianisch, Pancakes und Spanisch
Getrunken viel viel Starbucks Kaffee
Gedacht Mist, wo hab ich denn die Lushtüte stehenlassen?
Gefreut über Tamys Besuch ![]()
Gelacht über alte Geschichten
Geärgert dass ich nicht auf Fasching kann
Gewundert über die Mode der unter 16jährigen hier
Gewünscht dass die Lushtüte wieder auftaucht
Gekauft eine Benchjacke und ein Tinkerbell-T-Shirt
Geklickt nix Besonderes weil keine Zeit
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